Altenpflege ist weiterhin der Jobmotor in Niedersachsenbpa zu den neuen Arbeitsmarktzahlen der Bundesagentur für Arbeit

Hannover (ots) – Zu den heute von der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit veröffentlichen Arbeitsmarktzahlen für Niedersachsen erklärt der Vorsitzende der bpa-Landesgruppe, Karsten Neumann:

„Die Altenpflege ist weiterhin der Jobmotor in Niedersachsen. Der Bereich ‚Heime und Sozialwesen‘ ist mit 237.400 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten nach dem verarbeitenden Gewerbe (629.700) und dem Handel (425.000) der drittgrößte Wirtschaftszweig Damit ist fast jede und jeder zehnte sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in der niedersächsischen Altenpflege tätig.

Die Zahl der in der Altenpflege Beschäftigten hat von September 2016 auf September 2017 um 3,8 Prozent (8.800 Beschäftigte) zugenommen und ist damit Spitzenreiter beim Beschäftigungszuwachs, der binnen Jahresfrist insgesamt 2,1 Prozent betrug.

Es ist gut, dass die neue Regierungskoalition die niedersächsische Altenpflege stärker in den Fokus rücken will und dabei die Zusammenarbeit mit allen Trägern sucht. Den anderen Wirtschaftszweigen in Niedersachsen muss klar sein, dass eine gut funktionierende professionelle Altenpflege auch ihnen hilft, Fachkräfte zu halten oder neu zu gewinnen. Denn wenn Fachkräfte keinen Heimplatz oder eine ambulante Hilfe für pflegebedürftige Angehörige finden, sind sie gezwungen, ihre Arbeitszeit bei ihrem Arbeitgeber teilweise oder ganz zu reduzieren. Auch deshalb ist es notwendig, weiterhin gemeinsam für eine Beschäftigung in der Altenpflege zu werben. Denn hier entstehen krisenfeste Jobs mit Zukunft.

Wir privaten Anbieter, die wir über 60 Prozent aller Dienste und Heime in Niedersachsen verantworten, sind weiterhin bereit, alles für eine gelingende Altenpflege zu tun und Jobs zu schaffen. Mit den vom bpa kürzlich präsentierten Arbeitsvertragsrichtlinien könnte die Attraktivität des Berufes weiter gesteigert werden, wenn bei politischer Unterstützung eine zügige Vereinbarung mit den Kostenträgern gelingt.“

Die Zahlen der Bundesagentur für Arbeit finden Sie hier: https://statistik.arbeitsagentur.de/Statistikdaten/Detail/201709/iiia6/beschaeftigung-sozbe-monatsheft-wz/monatsheft-wz-d-0-201709-zip.zip

Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa) bildet mit mehr als 10.000 aktiven Mitgliedseinrichtungen (davon über 1.200 in Niedersachsen) die größte Interessenvertretung privater Anbieter sozialer Dienstleistungen in Deutschland. Einrichtungen der ambulanten und (teil-)stationären Pflege, der Behindertenhilfe und der Kinder- und Jugendhilfe in privater Trägerschaft sind im bpa organisiert. Die Mitglieder des bpa tragen die Verantwortung für rund 305.000 Arbeitsplätze und circa 23.000 Ausbildungsplätze (siehe www.youngpropflege.de oder auch www.facebook.com/Youngpropflege). Das investierte Kapital liegt bei etwa 24,2 Milliarden Euro.

Pressekontakt:

Für Rückfragen: Henning Steinhoff, Leiter der
bpa-Landesgeschäftsstelle, Tel.: 0511/12 35 13 40 oder 0162/132 16
78, www.bpa.de

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Blaue Blitze im antarktischen Eis: Neutrinos setzen Energie frei / Neutrino Energy Group strebt Anwendung auf Elektromobilität an

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Neutrino Energy Group / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/118105 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: „obs/Berliner Korrespondentenbüro/Neutrino Energy Group“

Berlin (ots) – Nun beweisen auch winzige „blaue Blitze“ in den Tiefen der Antarktis, dass die „Geisterteilchen“ Neutrinos Energie freisetzen können. Ein Bericht des US-Fachmagazins „Nature“ über Experimente am Südpol, der in deutschen Medien breiten Niederschlag fand, bestätigt die Ziele der Neutrino Energy Group.

„Die Diskussion um die Neutrinos nimmt langsam Gestalt an – im Vergleich zu manchen erschreckend unwissenschaftlichen Debatten der vergangenen Jahre“, meint Günther Krause, Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirates der Neutrino Energy Gruppe. Der frühere Bundesverkehrsminister spielt damit auf die lange Zeit weit verbreitete Ansicht an, wonach die unsichtbaren energiereichen Geisterteilchen keine Masse besäßen und durch nichts gestoppt werden könnten. Erst seit dem Physiknobelpreis vor genau zwei Jahren wird anerkannt, dass Neutrinos sehr wohl Masse haben, und seither nimmt die Zustimmung zur Anwendungsforschung der Neutrino Energy Group schrittweise zu.

Die Feststellung der Universität Chicago über den Nachweis von Berührungen der Neutrinos mit Atomkernen und Übertragung von Energie gehe einher mit den soeben publizierten Feststellungen zur sogenannten Tscherenkow-Strahlung, die wie blauen Lichtblitze genannt werden.

„Wenn in 2,5 Kilometern Tiefe in der Antarktis Neutrinos mit Wassermolekülen des Eises kollidieren und dabei die ‚blauen Blitze‘ entstehen, wird Energie frei!“, betont Krause. Können diese „blauen Blitze“ auch als Energiebasis für Stromgewinnung taugen? Seit mehreren Jahren hat die Neutrino Energy Group die Entwicklung spezieller Materie im Programm: Mit Hilfe der Nanotechnologie werden Nanopartikel hergestellt, die in dünnen Beschichtungen Stoffstrukturen ergeben, die wesentlich enger und dichter sind als die verwendeten natürlichen Stoffe Grafen und Silizium.

Die Neutrino Energy Group setzt auf Berührung der Neutrinos zur Verlangsamung der Geschwindigkeit, mit der die sechzig bis hundert Milliarden Elementarteilchen pro Sekunde einen Quadratzentimeter durchdringen, wie in den jüngsten Versuchen der US-Forschungsstation am Südpol nachgewiesen wurde. An der Arbeit im dortigen IceCube Neutrino-Observatorium sind mehr als 300 Wissenschaftler von fast fünfzig Institutionen aus zwölf Ländern beteiligt.

„Die Ergebnisse beweisen, dass unsere Ziele, die Elektromobilität zukünftig unter Nutzung der enormen Energie dieser Teilchenströme zur dezentralen, mobilen Energieerzeugung im Fahrzeug einzusetzen, in der Realität schon existieren“, erklärt Krause. „Eine Elektromobilität ohne Ladesäulen und ohne Großbatterien wäre ein revolutionärer Schritt weg vom Verbrennungsmotor und somit auch ein wichtiges Klimaziel.“

Pressekontakt:

Heiko Schulze
Haus der Bundespressekonferenz 0413
10117 Berlin
Tel. +49 30 726262700
E-Mail: heiko.schulze.bpk@gmail.com

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Neutrino Energy Group strebt Anwendung auf Elektromobilität an Angebote

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