ONE zeigt Science-Fiction-Serie „Cleverman“

Köln (ots)

Im Australien der Zukunft leben die sogenannten Hairypeople aus den 
Geschichten der australischen Ureinwohner unter den Menschen. Sie 
sind in Ghettos untergebracht und müssen sich gegen Diskriminierung 
und Ausbeutung zur Wehr setzen. ONE zeigt die erste Staffel der 
amerikanisch-australischen Dramaserie "Cleverman" mit sechs Folgen in
einer deutschlandweiten Premiere ab 5. September 2017, immer 
dienstags um 22.55 Uhr. 

Im Mittelpunkt der Geschichte steht Koen West (Hunter Page-Lochard), 
der sich dem Kampf gegen die sein Volk unterdrückende Containment 
Authority anschließt. Als Nachfolger des letzten Cleverman, eines 
Auserwählten unter den Aborigines, verfügt er über besondere Kräfte, 
die eigentlich an seinen Halbbruder Waruu (Rob Collins) gehen sollten
- der seiner Kultur viel näher steht.

Produzent Ryan Griffen, selbst Angehöriger der Aborigines, legte bei 
seiner sozio-politischen Science-Fiction-Serie Wert auf 
Authentizität. So besetzte er "Cleverman" mit einem weitestgehend aus
australischen Ureinwohnern bestehenden Cast. Die übernatürlichen 
Hairypeople sprechen die Aborigines-Sprache Gumbaynggirr. Musikalisch
unterlegt ist die Serie mit indigenem Hip-Hop. 

Zum festen Cast der von Kritikern gefeierten Serie gehören außerdem 
Ryan Corr ("Packed to the Rafters"), Frances O'Connor ("The Missing")
und "Game of Thrones"-Star Iain Glen. 

"Cleverman", ab 5. September 2017, immer dienstags, 22.55 Uhr, in 
ONE.

Fotos finden Sie unter ard-foto.de

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Sven Gantzkow
WDR Presse und Information
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phoenix Live: Pressekonferenz nach dem Treffen der Innenminister der unionsgeführten Bundesländer mit Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU)

Bonn (ots) – Die Innenminister der unionsgeführten Bundesländer treffen sich in Berlin mit Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU), um über die Zukunft der inneren Sicherheit zu sprechen. Im Anschluss ist eine Pressekonferenz geplant, die phoenix live überträgt. Erwartet wird, dass die Innenminister eine „Berliner Erklärung“ zur inneren Sicherheit verkünden.

Am Treffen nehmen teil: Prof. Winfried Bausback, CSU, Bayerischer Staatsminister Justiz, Herbert Reul, CDU, Landesinnenminister NRW, Eva Kühne-Hörmann, Landesjustizministerin Hessen, CDU, Lorenz Caffier, CDU, Landesinnenminister Mecklenburg-Vorpommern und Joachim Herrmann, CSU, Staatsminister des Inneren.

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LG Innotek enthüllt weltweit erstes V2X-Komplettmodul der zweiten Generation

Seoul, Südkorea (ots/PRNewswire) – LG Innotek gab heute bekannt, dass es das weltweit erste V2X-Komplettmodul der zweiten Generation entwickelt hat, das für Connected Cars und selbstfahrende Fahrzeuge gedacht ist.

Neben der drahtlosen Kommunikationsfunktion, die für die Kommerzialisierung erforderlich ist, kann dieses Gerät in ein beliebiges Bauteil eines Fahrzeugs eingebaut werden. Dieser Vorteil lässt sich auf die höhere Strapazierfähigkeit und geringere Größe im Vergleich zu den Geräten der 1. Generation zurückführen.

V2X steht kurz für „Vehicle To Everything“ – ein System für den Datenaustausch, z. B. zwischen Verkehrsbedingungen und Fahrzeug, Fahrzeug und Infrastruktur, Fahrzeug und Fußgänger. Das Kernelement aller Kommunikationsfunktionen ist das V2X-Modul.

Das Modul von LG Innotek ist ein innovatives Produkt, dass alle drei Varianten der V2X-Kernkomponenten in einem Produkt vereint: das HCI-Modul, das Hardware Security Module (HSM) für die Kontrolle des Kommunikationsprotokolls und den Application Processor (AP).

Automobilhersteller müssen nun weder verschiedene Teile separat einbauen noch mehrere Tests durchlaufen. Über das V2X-Modul können sie zudem die Kommunikationsfähigkeit ihrer Connected Cars sowie die Sicherheit und Produktzuverlässigkeit verbessern.

Das Modul hat eine ausgezeichnete Strapazierfähigkeit und kann großen Wärmeeinflüssen von bis zu 105 °C standhalten und dabei ordnungsgemäß funktionieren. Für diese Eigenschaft wurde eine firmeneigene wärmebeständige Designtechnologie verwendet. Extremes Sommerwetter, bei dem die Temperatur im Innenraum eines Fahrzeugs auf bis zu 90 °C ansteigt, ist für das Produkt kein Problem.

Die Größe des Produkts beträgt nur ein Drittel einer Kreditkarte, d. h. es lässt sich nahezu überall in einem Fahrzeug einbauen. Es ist im Einzelnen 40 mm breit, 35 mm lang und 4 mm dick und damit wahrlich kompakt.

Bei einem Fahrzeug mit einer Kommunikationsgeschwindigkeit von 6 MBit/s konnte ein Übertragungsmaß von -94 dBm und eine Kraftübertragung von 23 dBM erreicht werden.

Das Unternehmen kann ihre Produkte an die Funktionen anpassen, die von Automobilherstellern oder Autoteileherstellern gewünscht werden. Die Produktpalette reicht von HCI-Modulen bis hin zu Komplettmodulen. Das Unternehmen verfügt über V2X-Module, die für die größten V2X-Chipsatz-Unternehmen Autotalks, NXP Semiconductors und Qualcomm optimiert wurden.

Ein Vertreter von LG Innotek äußerte sich hierzu mit den Worten: „Wir konnten unsere Wettbewerbsfähigkeit bereits dadurch beweisen, dass wir mehrere Fahrzeugkommunikationskomponenten an zahlreiche weltweite Unternehmen liefern konnten.“

Foto: http://www.lginnotek.com/upload/news/2017083192920259.jpg

Pressekontakt:

Beop-min Oh
Kommunikationsteam
LG Innotek
Seoul
Republik Korea
+82-2-2673-1405
bmoh@lginnotek.com

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CBM fordert zur Bundestagswahl: Niemanden zurücklassen!Wahlprogramme berücksichtigen Menschen mit Behinderungen zu wenig

Bensheim (ots) – Mit dem Eintreten für die Rechte von Menschen mit Behinderungen kann man keine Wahl gewinnen – vor allem nicht, wenn diese Menschen in den ärmsten Ländern der Welt leben. Eine solche Vermutung legen zumindest die Programme zur bevorstehenden Bundestagswahl nahe: Keines von ihnen erläutert, wie die Parteien Menschen mit Behinderungen in der internationalen Zusammenarbeit erreichen wollen. Kritik daran kommt von der Christoffel-Blindenmission (CBM): „Die Bundesregierung sagt, dass sie niemanden zurücklassen will. Aber Worte allein genügen nicht“, betont CBM-Geschäftsführer Dr. Rainer Brockhaus: „Wir fordern von der zukünftigen Regierung sowie allen anderen Parteien klare Aussagen dazu, wie sie diesen Leitgedanken mit Leben füllen wollen. Und zwar nicht nur in Deutschland, sondern weltweit.“

Deutschland tritt auf der Stelle

Menschen mit Behinderungen gehören in vielen Ländern der Welt zu den am stärksten benachteiligten Gruppen. Und doch sind sie oft von Maßnahmen der Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ausgeschlossen – trotz zahlreicher internationaler Abkommen und Selbstverpflichtungen, die auch Deutschland unterzeichnet hat. „Die Bundesregierung hat in der vergangenen Legislaturperiode wichtige Voraussetzungen für Inklusion in der Entwicklungshilfe geschaffen“, so Brockhaus: „Aber in der Umsetzung tritt Deutschland weiterhin auf der Stelle und missachtet Grundprinzipien der UN-Behindertenrechtskonvention. Um das zu ändern, erwarten wir von der künftigen Regierung klare Vorgaben und Maßnahmen in diesem Bereich.“

Gesundheitsversorgung und Bildung für alle Menschen

Die CBM richtet im Vorfeld der Bundestagswahl konkrete politische Forderungen an die Parteien. Dazu gehört unter anderem, sich in der Entwicklungszusammenarbeit noch stärker für Gesundheitsversorgung und Bildung für alle Menschen – insbesondere Menschen mit Behinderungen – einzusetzen. Die Bereitstellung von Sondermitteln soll gewährleisten, dass bei der Umsetzung der 2030-Agenda für nachhaltige Entwicklung die am stärksten benachteiligten Gruppen erreicht werden. Außerdem erwartet die CBM die durchgängige Berücksichtigung von behinderten Menschen in der Katastrophenhilfe bis spätestens 2020. Brockhaus: „Wir wünschen uns, dass unsere Forderungen nicht nur in die detaillierten Ausarbeitungen der Wahlprogramme einfließen, sondern vor allem in das künftige Regierungsprogramm und die Koalitionsvereinbarung. Auch diese werden wir nach der Wahl genau prüfen und bewerten.“

Seit über 100 Jahren Entwicklungshilfe

Die Christoffel-Blindenmission (CBM) zählt zu den größten und ältesten Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit in Deutschland. Sie fördert seit über 100 Jahren Menschen mit Behinderungen in Entwicklungsländern. Die Aufgabe der CBM ist es, das Leben von Menschen mit Behinderungen zu verbessern, Behinderungen zu vermeiden und gesellschaftliche Barrieren abzubauen. Die CBM unterstützt zurzeit 628 Projekte in 59 Ländern. Weitere Informationen unter www.cbm.de.

Pressekontakt:

CBM-Pressestelle: Esther Dopheide, Tel.: 06251/131-191,
E-Mail: presse@cbm.de

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Versicherungsmakler Aon Risk Solutions startet MittelstandsoffensiveWachstumspotenzial soll dank strategischer Ausrichtung besser ausgeschöpft werden

Hamburg (ots) – Regionalisierung, Spezialisierung, Segmentierung: Mit diesem Dreiklang beschreibt der Versicherungsmakler Aon Risk Solutions seine Strategie für Deutschland. Ein Kundensegment, auf das Aon dabei besonders setzt, ist der Mittelstand. „Wir starten eine Mittelstandsoffensive“, sagt Onno Janssen, Vorsitzender der Geschäftsführung und Chief Executive Officer (CEO) von Aon Risk Solutions in Deutschland.

„Über 99 Prozent aller deutschen Firmen sind kleine oder mittelständische Unternehmen. Für große Versicherungsmakler wie uns, die oft als Industrieversicherungsmakler bezeichnet werden, liegt hier ein riesiges Wachstumspotenzial“, so Janssen. Um dieses Potenzial auszuschöpfen, will Aon die Elemente seines strategischen Dreiklangs künftig besser verbinden. „Regionalisierung und Segmentierung gehören zusammen“, sagt Janssen und verweist darauf, dass Aon vor Kurzem den süddeutschen Makler SG IFFOXX übernommen hat. „SG IFFOXX ist ein mittelständischer Makler, der vor allem mittelständische Unternehmen berät – von Mittelstand zu Mittelstand. Damit sind wir in Bayern und Baden-Württemberg jetzt sehr gut aufgestellt“, so der CEO von Aon Risk Solutions.

Damit seine Mittelstandsoffensive auf fruchtbaren Boden fällt, hat Janssen auch am dritten strategischen Element, der Spezialisierung, feilen lassen: „Der Mittelstand braucht andere Versicherungslösungen als die Industrie. Er verfügt nicht über die Ressourcen, um sich kleinteilig um einzelne Absicherungsmöglichkeiten für das Tagesgeschäft zu kümmern.“ Speziell für mittelständische Unternehmen habe Aon daher eine Lösung konzipiert, bei der die wesentlichen Versicherungssparten in einem Vertrag kombiniert würden: Sach- und Ertragsausfall-, Haftpflicht- und Transportversicherung. Durch diese Kombination böte die Lösung den Unternehmen einen geringeren Administrationsaufwand und Synergieeffekte.

Auch organisatorisch habe Aon Veränderungen vorgenommen. Für die Mittelstandskunden seien regionale Tandem-Teams bestehend aus einem Kundenberater und einem Kundenservicemitarbeiter gebildet worden. „Unsere Ziele heißen: kurze Wege und schneller Service“, sagt Janssen.

Über Aon

Aon ist ein führendes globales Dienstleistungsunternehmen, das eine breite Palette von Risiko-, Altersvorsorge- und Gesundheitslösungen anbietet. Weltweit arbeiten für Aon 50.000 Mitarbeiter in 120 Ländern. In Deutschland sind rund 1.700 Mitarbeiter an acht Standorten für das Unternehmen tätig. Die Deutschlandzentrale ist in Hamburg. Weitere Information über Aon gibt es unter www.aon.com. Mehr über Aon in Deutschland erfahren Sie unter www.aon.de. Unter www.aon.com/manutd können Sie sich über die globale Partnerschaft zwischen Aon und Manchester United informieren.

Pressekontakt:

Aon Holding Deutschland GmbH
Senior Corporate Communications Manager
Volker Bitzer
Tel.: +49 (0)40 36 05 34 89
E-Mail: Volker.Bitzer@aon.de
www.aon.de/presse

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Faszinierende Technik: Innovative „Grüner Star“-Behandlung mit Mini-Implantat

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iStent inject® ist das derzeit kleinste bekannte Medizinprodukt zur Implantation beim Menschen. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/126463 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: „obs/Glaukos Germany GmbH“

Wiesbaden (ots) – Fühlen, Hören, Riechen, Schmecken und Sehen: Unsere fünf Sinne sind die Schlüssel zur Wahrnehmung der Welt. Den Satz „ein Bild sagt mehr als tausend Worte“ kennen wir fast alle, denn er beschreibt treffend den hohen Stellenwert unserer Sehkraft. Dementsprechend ist die Angst vor Krankheiten, die zur Erblindung führen können – wie dem Glaukom („Grünen Star“) – zumeist hoch. Wir geben ein Update über aktuelle Behandlungsmethoden. Besonders die mikroinvasive Glaukomchirurgie mit dem iStent inject® ist hierbei eine vielversprechende Option.

Glaukomerkrankungen sind ein globales Leiden mit wachsender Tendenz. Wie verbreitet der „Grüne Star“ ist, zeigen erschreckende Zahlen: Berechnungen zufolge kann man gegenwärtig von 57,5 Millionen Patienten mit primärem Offenwinkelglaukom weltweit ausgehen.(1) Das primäre Offenwinkelglaukom ist in Europa die bei weitem häufigste Glaukomform. Es zeichnet sich normalerweise durch weitgehende Symptomfreiheit aus. Beim Glaukom spielt sich Folgendes ab: Die recht sensiblen Sinneszellen in Netzhaut und Sehnerv werden geschädigt und sterben ab. Mit zunehmendem Verlust der Nervenfasern manifestiert sich dann ein beginnender Gesichtsfeldausfall.

Der wichtigste messbare Risikofaktor der chronischen Erkrankung ist der erhöhte Augeninnendruck, meist mit IOD (Intraokulardruck) abgekürzt. Traditionell wird die Grenze zwischen normalem und erhöhtem Augeninnendruck bei etwa 21 bis 22 mmHg gezogen. Der erhöhte Druck kommt primär dadurch zustande, dass das im Auge befindliche Kammerwasser nicht in dem gleichen Maße aus dem Auge abfließt, in dem es gebildet wird – oder, umgekehrt gesehen, dass mehr Kammerwasser gebildet wird als abfließen kann. Diesen Druck zu senken steht üblicherweise im Mittelpunkt praktisch jeder Form der Behandlung des Grünen Stars. Mit modernen Therapieverfahren kann man den Krankheitsverlauf (wenn das Leiden rechtzeitig erkannt wurde) häufig stoppen oder sein Fortschreiten so verzögern, dass dem Patienten ein Verlust seiner Sehfähigkeit erspart bleibt. Es gilt hierbei die Faustregel: Je früher ein Glaukom erkannt und therapiert wird, desto erfolgreicher kann das Sehvermögen erhalten werden.

Möglichkeiten der Glaukomtherapie: von Medikamenten und Lasern

Die allermeisten Glaukompatienten werden medikamentös behandelt. Bei dieser Therapie werden Augentropfen verordnet, die den IOD senken. Welche Tropfen für welchen Patienten geeignet sind, hängt von mehreren Faktoren, wie zum Beispiel der Wirksamkeit und Verträglichkeit ab. Ein Manko dabei ist der Mangel an Therapietreue – wenn Patienten die Augentropfen nicht in ärztlich verordnetem Maß anwenden oder überhaupt nicht tropfen. Ein weiteres Problem: Die in zahlreichen Tropfen enthaltenen Konservierungsmittel können an der Augenoberfläche Schäden verursachen und den Tränenfilm nachhaltig schädigen.(2)

Einen anderen Behandlungsansatz stellt die Laseranwendung am Trabekelmaschenwerk dar. Die Laserbehandlung führt in vielen Fällen zu einer unmittelbaren Drucksenkung. Diese Erfolge sind aber häufig nicht so dauerhaft, dass auf eine medikamentöse Therapie langfristig ganz verzichtet werden kann.(3)

Technischer Fortschritt: erhöhter Augendruck und der moderne Kampf gegen ihn

Die operative Therapie des Glaukoms ist die dritte Behandlungsmethode. Sie kann zu einer deutlichen Senkung des Augeninnendrucks führen. Die herkömmlichen Operationsverfahren sind also effektiv, allerdings (wie letztlich jede chirurgische Intervention) alles andere als komplikationsfrei.

Der „Goldstandard“ der Glaukomchirurgie ist seit vielen Jahren die Trabekulektomie. Bei diesem Eingriff wird ein künstlicher Abfluss für das Kammerwasser nach außen, unter die Bindehaut, geschaffen. Die Trabekulektomie senkt den Augendruck sehr effektiv – manchmal gar zu sehr. Hier kann postoperativ ein Unterdruck entstehen. Die Vernarbung des künstlichen Abflusses ist eine andere mögliche Komplikation. Man hat verschiedene Alternativen zur Trabekulektomie entwickelt, zum Beispiel das Kammerwasser nach außen ableitende Ventile oder die 360° Kanaloplastik, bei welcher der natürliche Abflussweg dieser Flüssigkeit, der Schlemmsche Kanal, mit einem kleinen Katheter geweitet und durchgängiger gemacht wird.

In den letzten Jahren hat sich zunehmend die mikroinvasive Glaukomchirurgie (MIGS = micro invasive glaucoma surgery) etabliert.

Mikroinvasive Glaukomchirurgie: Kleiner Eingriff, große Wirkung

Die mikroinvasive Glaukomchirurgie (MIGS) ist eine Technik, die in den letzten zwei Jahrzehnten entwickelt wurde. Von den verschiedenen Optionen der MIGS ist die iStent-Technologie, die sich durch ein hohes Sicherheitsprofil auszeichnet, bisher am weitesten verbreitet. Neuerdings gibt es eine Weiterentwicklung, den iStent inject®, der einen Durchmesser von 0,3 mm hat und 0,4 mm lang ist. Er ist das derzeit kleinste bekannte Medizinprodukt zur Implantation beim Menschen und wird hergestellt aus biokompatiblem und mit Heparin beschichtetem Titan. Das System besteht aus zwei in einem Einmalinjektor vorgeladenen Stents, die sowohl während einer Kataraktoperation („Grauer Star“) als auch in einer „stand-alone procedure“, in einem mikroinvasiven Eingriff in die Vorderkammer des Auges eingebracht werden und dort so positioniert werden, dass die Flüssigkeit aus der Vorderkammer direkt in den Schlemmschen Kanal geleitet werden kann – was zu einer signifikanten Senkung des Augeninnendrucks führen kann. Der Eingriff erfolgt in der Regel unter lokaler Betäubung, typischerweise nach Einträufelung von anästhetischen Augentropfen, und kann meist problemlos ambulant durchgeführt werden.

Dank der drucksenkenden Wirkung von iStent inject® kann der Augenarzt anschließend üblicherweise weniger antiglaukomatöse Augentropfen verschreiben – in manchen Fällen kommt der Patient dank des kleinen Eingriffs mit dem Mikro-Implantat sogar künftig ganz ohne eine medikamentöse Glaukomtherapie aus.(4) Eine Studie liefert überzeugende Daten: 66 Prozent der Patienten hatten auch nach zwölf Monaten einen dauerhaft gesenkten Augeninnendruck von unter 18 mmHg ohne Medikamente.(4)

Die effektive iStent inject®-Technologie zeigt: Der technische Fortschritt und damit einhergehende Innovationen können Glaukompatienten neue, effiziente Behandlungsmöglichkeiten bieten.

Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.iStent.de

Es handelt sich hier um allgemeine Informationen. Patienten sollten ihren Augenarzt befragen.

(1)Kapetanakis VV et al. (2015): Global variations and time trends in the prevalence of primary open angle glaucoma (POAG): a systematic review and meta-analysis. British Journal of Ophthalmology, online publiziert am 18. August.

(2)Anwar Z, Wellik SR, Galor A. Glaucoma Therapy and Ocular Surface Disease: current literature and recommendations. Curr Opin Ophthalmol. 2013;24:136-143.

(3)Leahy KE, White AJ. Selective laser trabeculoplasty: current perspectives. Clinical Ophthalmology 2015;9;833-841.

(4)Voskanyan L, García-Feijoó J, Belda J, Fea A, Jünemann A, Baudouin C. Prospective, unmasked evaluation of the iStent inject system for open-angle glaucoma: Synergy trial. Adv Ther 2014;31:189-201.

Pressekontakt:

Rothenburg & Partner GmbH
Kira König
Friesenweg 5f
22763 Hamburg
Tel: 040/ 8891080
E-Mail: koenig@rothenburg-pr.de

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