Familienunternehmer: Energiepolitik ist das Ordnungspolitische Foul 2017Reinhold von Eben-Worlée: Energiepolitik schädigt den Standort Deutschland massiv

Berlin (ots) – Erstmalig kürt der Wirtschaftsverband DIE FAMILIENUNTERNEHMER das „Ordnungspolitische Foul“. Trauriger Gewinner ist in diesem Jahr die deutsche Energiepolitik. Eine Jury aus Wissenschaftlern (u.a. Clemens Fuest vom ifo-Institut) und Unternehmern wählte sie als das gröbste Foul gegen gute staatliche Rahmensetzung.

„In der deutschen Energiepolitik geht es zu wie im berühmten Schilda: Den normalen Haushalten und den mittelständischen Betrieben werden jedes Jahr 25 Mrd. Euro abgeknöpft. Mit dieser gigantischen Summe werden erneuerbare Energien subventioniert, ohne dass es zu nennenswerten Einsparungen beim Klimakiller CO2 kommt. Dieser Schildbürgerstreich der energiepolitischen Regulierungen mit dem Erneuerbaren Energien Gesetz (EEG) als zentralem Instrument widerspricht den ordnungspolitischen Grundsätzen einer Sozialen Marktwirtschaft in erheblichen Maße“, so Reinhold von Eben-Worlée, Präsident des Verbands DIE FAMILIENUNTERNEHMER, in der Begründung.

„Im globalen Wettbewerb schädigt diese teure, aber wirkungslose Energiepolitik den Standort Deutschland massiv. Energieintensive finden in anderen Ländern wesentlich bessere Bedingungen vor und haben dort mehr Möglichkeiten, einen tatsächlichen Beitrag zur Klimaverbesserung zu leisten“, erklärt von Eben-Worlée. „Die nächste Bundesregierung muss die Energiepolitik völlig neu ausrichten: Dazu gilt es, das vorhandene effektive und sichere Instrument des Emissionshandels zu stärken. Eine Ausweitung auf weitere Sektoren wie Verkehr und Gebäude würde das Klimaschutzziel sichern und die Belastung der Industrie abmildern.“

Zur Jury gehören Clemens Fuest vom ifo-Institut, Paul-Bernhard Kallen, Vorstandsvorsitzender der Burda Media Holding, Hennig Vöpel, Direktor des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts und für den Verband Präsident Reinhold von Eben-Worlée sowie Michael Moritz als Vorsitzender der ordnungspolitischen Kommission. Die Politik steht immer wieder aufs Neue vor der Herausforderung, die richtige Balance zwischen staatlicher Regulierung und freiheitlichem wirtschaftlichem Handeln zu finden. Für DIE FAMILIENUNTERNEHMER ist die Ordnungspolitik hierbei ein richtungsweisender Kompass. Aus diesem Grund kürt der Verband das „Ordnungspolitische Foul“.

Zusätzlich verleihen DIE FAMILIENUNTERNEHMER am 17.01.2018 zum ersten Mal den mit 10.000 Euro dotierten „Ordnungspolitischen Preis“ für eine politikökonomische Veröffentlichung. Diese soll eine politische Maßnahme aus jüngerer Vergangenheit hinsichtlich ihrer ordnungspolitischen Auswirkungen beschreiben und analysieren – unabhängig davon, ob die Maßnahme positive oder negative ordnungspolitische Effekte ausgelöst hat. Der Preisträger wird am Abend der Veranstaltung bekanntgegeben.

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Renz Peter Ringsleben
Pressereferent

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Kokain-Schwemme: 2017 bringt Rekordsicherstellungen in Deutschland

Hamburg (ots) – Zoll und Polizei in Deutschland haben in diesem Jahr so viel Kokain sichergestellt wie nie zuvor. Das Bundeskriminalamt (BKA) teilte auf Anfrage des NDR mit, 2017 seien knapp sieben Tonnen Kokain beschlagnahmt worden und damit mehr als dreimal so viel wie 2016. Grund ist nach Einschätzung von Zoll und BKA der hohe Zufuhrdruck aus Südamerika, wo eine erhöhte Produktion zu einer deutlichen Zunahme von Kokain-Exporten nach Westeuropa und Deutschland geführt habe. Das Zollfahndungsamt Hamburg spricht von einer „Kokain-Schwemme“. Nach einer internen Auswertung des BKA, die dem NDR vorliegt, haben sich auch die weltweiten Sicherstellungen größerer Kokain-Mengen seit 2012 verdoppelt. Die Ermittler rechnen damit, dass 2017 dabei das bisherige Rekordjahr 2016 mit Sicherstellungen von 582 Tonnen übertreffen wird.

Südamerikanische Kokain-Produzenten und internationale Schmugglernetzwerke überschwemmten den europäischen Markt, so Christian Hoppe, beim BKA für Rauschgiftbekämpfung zuständig. „Offensichtlich verfahren die Täter nach dem Motto: Angebot schafft Nachfrage“, sagte Hoppe, der deshalb mit steigendem Konsum in Deutschland rechnet. Nach Meinung von René Matschke, Leiter des Zollfahndungsamts Hamburg, ist Kokain inzwischen eine Alltagsdroge, die nicht nur in der High Society konsumiert werde. Die Rekordsicherstellungen hätten keinerlei Einfluss auf den Preis des Kokains, stellen die Ermittler fest. „Wenn wir das in den letzten zehn Jahren rückwärtig betrachten, sind die Preise tendenziell eher leicht angestiegen, im Klein- und auch im Großhandel“, so Zollfahnder Matschke. Er geht davon aus, dass trotz der Ermittlungserfolge nur einige Prozent des geschmuggelten Kokains in Deutschland entdeckt werden. „Die Mengen sind fast unerschöpflich in Südamerika. Zu sagen, wir trocknen den europäischen Markt mit unserer Arbeit aus, das wäre vermessen.“

Schmugglernetzwerke lassen das Kokain vor allem auf Schiffen transportieren. Seecontainer spielen als Versteck nach Angaben von Zoll und BKA weiterhin die wichtigste Rolle. Haupteinfallstore für den Drogenschmuggel nach Deutschland sind neben Rotterdam und Antwerpen die Hafenstädte Hamburg und Bremerhaven.

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Presse und Information
Ralf Pleßmann
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Kokain-Schwemme: 2017 bringt Rekordsicherstellungen in Deutschland GmbH
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„hart aber fair“ am Montag, 18. Dezember 2017, 21:00 Uhr, live aus Köln

München (ots) – Moderation: Frank Plasberg

Das Thema:

Flop-Jahr 2017, erst Wahl, dann Qual: Womit haben wir das verdient?

Die Gäste:
Julia Klöckner (CDU, stellvertretende Vorsitzende der CDU 
Deutschlands; Landesvorsitzende Rheinland-Pfalz)
Bettina Gaus (Politische Korrespondentin der "taz")
Abdelkarim (Stand-up-Comedian)
Thomas Oppermann (SPD, Vizepräsident des Deutschen Bundestages)
Robin Alexander (Redakteur "Welt" und "Welt am Sonntag"; 
Berichterstatter der "Welt"-Gruppe für das Kanzleramt) 

Seit September wird sondiert und laviert. Ergebnis: Wir wissen jetzt, was mit wem alles nicht geht. Ist es eigentlich eine Strafe, ein Land wie Deutschland zu regieren? Wer erinnert die Gewählten daran, dass Politik ein Beruf ist und kein Ego-Trip? Vielleicht bei einer Neuwahl?

Wie immer können sich Interessierte auch während der Sendung per Telefon, Fax, Facebook und Twitter an der Diskussion beteiligen und schon jetzt über die aktuelle Internet-Seite (www.hart-aber-fair.de) ihre Meinung und Fragen an die Redaktion übermitteln. Die User können über www.hartaberfair.de während der Sendung live mitreden und diskutieren. So ist „hart aber fair“ immer erreichbar: Tel. 0800/5678-678, Fax 08005678-679, E-Mail hart-aber-fair@wdr.de.

Pressekontakt:

Redaktion: Markus Zeidler (WDR)

Pressekontakt:
Dr. Lars Jacob
Presse und Information Das Erste
Tel.: 089/5900-42898
E-Mail: lars.jacob@DasErste.de

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„hart aber fair“
am Montag, 18. Dezember 2017, 21:00 Uhr, live aus Köln gmbh haus kaufen

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car2go knackt Eine-Million-Kunden-Marke in Nordamerika

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car2go knackt Eine-Million-Kunden-Marke in Nordamerika
car2go knackt Eine-Million-Kunden-Marke in Nordamerika / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/115255 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: „obs/car2go Group GmbH“

Austin, Texas/Stuttgart (ots) – car2go hat einen weiteren wichtigen Meilenstein erreicht: Der Pionier und weltweite Marktführer im flexiblen Carsharing zählt nun auch in Nordamerika über eine Million Kunden. Das car2go Angebot war vor neun Jahren mit 200 car2go Autos in einem Pilotprojekt in Austin, Texas, gestartet. Inzwischen können sich die Kunden in elf Städten in den USA und Kanada spontan eines von insgesamt 6.000 Autos von smart oder Mercedes-Benz mieten.

„Über eine Million car2go Kunden in den USA und Kanada zeigen, dass sich die Idee des flexiblen Carsharing weltweit durchsetzt“, sagt Olivier Reppert, CEO der car2go Group GmbH. „Wir freuen uns, mit den Kunden im nächsten Jahr noch mehr Fahrten mit geteilten Autos umzusetzen und so die Lebensqualität in den nordamerikanischen Städten weiter zu erhöhen“, so Olivier Reppert weiter.

In den vergangenen zwölf Monaten hat car2go in Nordamerika die Weichen für weiteres Wachstum gestellt und nach europäischem Vorbild die Flotten, die bis dato ausschließlich aus smart fortwo Fahrzeugen bestanden, um Autos von Mercedes-Benz erweitert. Die Erweiterung der Flotte um die Modelle CLA und GLA, die auch für mehrere Personen und weitere Nutzungsanlässe ausreichend Platz bieten, stieß bei den car2go Kunden auf große Begeisterung.

Den größten Kundenzuwachs in Nordamerika verzeichnet derzeit New York: Dort konnte die Kundenanzahl im Vergleich zum Vorjahreszeitpunkt um 70 Prozent gesteigert werden. Die insgesamt erfolgreichste Stadt in Nordamerika ist Vancouver: über 150.000 Kunden teilen sich über 1000 Autos in der kanadischen Metropole.

Insgesamt haben die Kunden in Nordamerika seit dem Start rund 280 Millionen Kilometer mit car2go zurückgelegt und so etwas für die Lebensqualität in ihren Städten getan: Eine Studie der Universität von Berkeley hatte Ende 2016 belegt, dass das flexible Carsharing-Modell von car2go in den untersuchten nordamerikanischen Städten zur Verkehrsentlastung und Schadstoffreduktion beiträgt.

Pressekontakt:

car2go, media_car2go@daimler.com, Telefon: +49 711 17 33966

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car2go knackt Eine-Million-Kunden-Marke in Nordamerika zum Verkauf
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