Lügen geht gar nicht. Bluffen aber schon, oder?

Vallendar (ots) – Eine Studie der WHU – Otto Beisheim School of Management und der Arizona State University liefert Antworten auf die Frage, worin der konkrete Unterschied zwischen einem Bluff und einer Lüge bei Geschäftsverhandlungen besteht. Die Unterscheidung ist bedeutend, da die psychologischen Konsequenzen grundverschieden ausfallen – sowohl für die Betroffenen eines Bluffs oder einer Lüge, als auch für die Handelnden selbst.

Ob VW, Wahlversprechen oder Elfmeterschwalben: Täuschungen sind allgegenwärtig. Besonders Geschäftsverhandlungen wird nachgesagt, dass bei ihnen häufig Bluffs und Lügen eingesetzt werden, um die eigene Verhandlungsposition zu verbessern – der Zweck heiligt (fast) alle Mittel. Die bisherige Forschung setzte Bluffs mit Lügen gleich oder betrachtete Bluffs als die „harmlosere Variante“ einer Lüge. Die Ergebnisse von acht gestaffelten Studien des internationalen Forscherteams der WHU und der Arizona State University widersprechen nun dieser Einschätzung und zeigen fundamentale Unterschiede auf.

„Der Unterschied zwischen Bluff und Lüge entsteht im Auge des Betrachters: Als Betroffene ärgern wir uns bei einem erfolgreichen Bluff der Gegenseite über uns selbst, mit Lügnern hingegen will man künftig möglichst nicht wieder verhandeln. Lügen ist unmoralisch, das Bluffen wird hingegen sowohl von Handelnden, aber auch von Betroffenen als amoralisch angesehen, also als eine Verhandlungstaktik, die kein ethisches Fehlverhalten darstellt“, so WHU-Verhandlungsexperte Professor Dr. Lutz Kaufmann.

Sowohl Verhandlungsexperten als auch Laien hätten erstaunlicherweise das gleiche Verständnis, erläutert Christian Schlereth, Professor für Digitales Marketing: „Bei der Lüge geht es im Kern um die Fälschung von Informationen oder falsche Versprechungen. Bei Bluffs hingegen geht es um vorgetäuschte Emotionen, wie Anteilnahme, die falsche Darstellung der eigenen Verhandlungsposition oder leere Drohungen, beispielsweise des Abbruchs der Verhandlungen“.

Die Wissenschaftler zeigen weiterhin auf, dass es beispielsweise gelingt, Lügen mittels eines Verhaltenskodex zu reduzieren, dass dieser jedoch keinen Einfluss auf das Bluffen hat. „Solche Instrumente erhöhen das moralische Bewusstsein der Akteure. Gegen Lügen wirkt das, gegen das Bluffen aber nicht, weil dabei moralische Erwägungen eben von vornherein keine Rolle spielen. Bluffen wird als moral-freie Verhandlungstaktik erachtet, die es sogar zu erlernen gilt“, resümiert WHU-Forscher Dr. Jörg Rottenburger.

Lutz Kaufmann, Jörg R. Rottenburger, Craig R. Carter, Christian Schlereth (2018), „Bluffs, Lies, and Consequences: A Reconceptualization of Bluffing in Buyer-Supplier Negotiations,“ Journal of Supply Chain Management, Vol. 54., in press

Jörg R. Rottenburger, Craig R. Carter, Lutz Kaufmann (2018), „It’s Alright, it’s just a Bluff: Why do Corporate Codes reduce Lying, but not Bluffing,“ Journal of Purchasing & Supply Management, Vol. 24., in press

WHU – Otto Beisheim School of Management:

Die WHU – Otto Beisheim School of Management ist eine international ausgerichtete, privat finanzierte Wirtschaftshochschule. Die 1984 gegründete Business School gehört inzwischen zu den renommiertesten deutschen Wirtschaftshochschulen und genießt auch international hohes Ansehen. Mit dem WHU Campus Düsseldorf hat die Hochschule im Oktober 2012 ihren zweiten Standort eröffnet.

Weitere Informationen unter: http://www.whu.edu/

Pressekontakt:

WHU – Otto Beisheim School of Management
Prof. Dr. Christian Schlereth
Burgplatz 2, 56179 Vallendar, Germany
Tel.: +49 261-6509-455; Fax: +49 261-6509-509
christian.schlereth@whu.edu;

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Weihnachten mit Panasonic und GoogleSprachgesteuerten Panasonic Lautsprecher SC-GA10 kaufen und Google Chromecast Audio gratis dazu bekommen

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Weihnachten mit Panasonic und Google / Sprachgesteuerten Panasonic Lautsprecher SC-GA10 kaufen und Google Chromecast Audio gratis dazu bekommen
Zusätzlich Gratis: Google Chromecast Audio. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/14151 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: „obs/Panasonic Deutschland“

Hamburg (ots) – „Ok Google, spiel Last Christmas“ – pünktlich zum Weihnachtsgeschäft bringt Panasonic seinen sprachgesteuerten und stylishen Lautsprecher SC-GA10 mit integriertem Google Assistant auf den Markt. Dafür hat sich das Technikunternehmen zusammen mit Google ein ganz besonderes Extra überlegt: Zu jedem Speaker gibt es zusätzlich einen Google Chromecast Audio gratis dazu. Bis zum 31. Januar 2018 bietet Panasonic dieses exklusive Einführungsangebot an.**

Als erster Lautsprecher mit integriertem Google Assistant im Panasonic Sortiment überzeugt der SC-GA10 mit einer Kombination aus erstklassigem Sound und komfortabler Sprachsteuerung. Anlässlich der Markteinführung des Speakers und als besonderes Highlight der Kooperation legt Panasonic noch einen drauf: Ein Gratis-Google Chromecast Audio beim Kauf des Lautsprechers rundet das smarte Angebot ab.

Smarter Alltagshelfer in elegantem Gewand – Lautsprecher SC-GA10

Das Herzstück eines vernetzten und audiophilen Heims: der hochwertige Speaker wartet mit einer exzellenten Klangqualität auf. Die herausragende Audiotechnologie gewährleistet eine klare Stimmwiedergabe und eine optimale Verteilung des Klangs im Raum. Via Sprachbefehl spielt das Gerät die gewünschte Musik ab, gibt Auskunft über Wetter oder Verkehr, bedient kompatible Smart Home Geräte, stellt Timer und Erinnerungen ein und vieles mehr. Darüber hinaus besticht der Speaker mit anspruchsvollem Design: Die puristische Optik mit klar definierten Linien verleiht dem cleveren Alltagshelfer eine zeitlose Eleganz, die sich wunderbar in jeden Wohnungsstil integriert. Das ideale Geschenk für jeden mit hohen Ansprüchen an Klang und Design und einer Vorliebe für smarte Gadgets.

Google Chromecast Audio gratis dazu erhalten

Die perfekte Ergänzung zum GA10 ist der Google Chromecast Audio Adapter. Die Kombination beider Geräte ermöglicht ein unkompliziertes, synchrones Musik-Streaming in der ganzen Wohnung. Einfach den Google Chromecast Audio an eine beliebige Musikanlage mit AUX Eingang anschließen und – ebenso wie den GA10 Lautsprecher – in der Google Home App einrichten. In der App lassen sich die Geräte individuell benennen, zum Beispiel „GA10 Wohnzimmer“ und „Lautsprecher Küche“. So kann Musik entweder via Sprache oder via App auch in den Nebenraum geschickt werden.

* Google Chromecast Audio ist eine Marke der Google LLC 
** Teilnahmebedingungen und weitere Informationen unter    
www.panasonic.de/zugabe-ga10 

Über Panasonic:

Die Panasonic Corporation gehört zu den weltweit führenden Unternehmen in der Entwicklung und Produktion elektronischer Technologien und Lösungen für Kunden in den Geschäftsfeldern Consumer Electronics, Housing, Automotive und B2B Business. In der fast 100-jährigen Unternehmensgeschichte expandierte Panasonic weltweit und unterhält inzwischen 495 Tochtergesellschaften und 91 Beteiligungsunternehmen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr (Ende 31. März 2017) erzielte das Unternehmen einen konsolidierten Netto-Umsatz von 7,343 Billionen Yen / 56,3 Milliarden EUR. Panasonic hat den Anspruch, durch Innovationen über die Grenzen der einzelnen Geschäftsfelder hinweg Mehrwerte für den Alltag und die Umwelt seiner Kunden zu schaffen. Weitere Informationen über das Unternehmen sowie die Marke Panasonic finden Sie unter www.panasonic.com/global/home.html und www.experience.panasonic.de/.

Weitere Informationen:

Panasonic Deutschland
Eine Division der Panasonic Marketing Europe GmbH
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Ansprechpartner für Presseanfragen:
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